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Ein Buchstabe daneben: was abweichende Namensangaben bei der Auszahlung kosten

Von der Bet24Now-Redaktion · Veröffentlicht August 2026

Personalausweis, Bankkarte und ein Bildschirm mit Kontoprofil nebeneinander auf einem Tisch, die Namenszeilen jeweils hervorgehoben als Sinnbild für den Namensabgleich vor einer Casino-Auszahlung

Bei der Anmeldung tippst du deinen Namen in ein Feld. Das Formular nimmt ihn so, wie du ihn schreibst.

Vor der Auszahlung liegen drei Angaben nebeneinander: der Name im Spielerkonto, der Name im Ausweisdokument und der Name auf dem Zahlungsmittel. Sie müssen zusammenpassen, und zwar nicht ungefähr, sondern als Zeichenfolge.

Zwischen diesen beiden Momenten liegt Zeit. Der Fehler entsteht in der ersten Minute. Bemerkt wird er in dem Moment, in dem du an dein Geld willst.

⚠️ Wichtig: Schreibweisen und Nachweise lassen sich allgemein beschreiben, Einzelfälle nicht. Wie ein Anbieter konkret entscheidet, welches Dokument er sehen will und in welcher Reihenfolge er bearbeitet, steht in seinen Bedingungen und in seiner internen Praxis. Das ist keine Rechtsberatung. Was aus einer Ablehnung folgt und welche Ansprüche im Streitfall bestehen, klärt sich im Einzelfall und mit fachlicher Hilfe. Glücksspiel kann süchtig machen. 18+.

Getippt bei der Anmeldung, verglichen bei der Auszahlung

Ein Anmeldeformular prüft Formate, keine Wahrheiten. Es merkt, wenn ein Pflichtfeld leer bleibt, wenn im Geburtsdatum ein unmögliches Datum steht oder wenn die Postleitzahl zu kurz ist. Es merkt nicht, dass deinem Nachnamen ein Zeichen fehlt oder dass du den Vornamen eingetragen hast, mit dem dich alle ansprechen, und nicht den, der im Ausweis steht.

Eine Identitätsprüfung gehört bei einem in Deutschland lizenzierten Anbieter an den Anfang, vor die Spielteilnahme. Ob eine abweichende Schreibweise dabei auffällt oder ob sie den Abgleich passiert, ist von außen nicht dokumentiert. Passiert sie ihn, bleibt die Zeile im Profil so stehen, wie du sie geschrieben hast: Einzahlen funktioniert, spielen funktioniert, nichts weist darauf hin.

Spätestens vor der Auszahlung wird genau verglichen, und dort kommt der Inhaber des Zahlungsmittels dazu. Ausweis, Kontodaten und Auszahlungsziel liegen nebeneinander, geprüft von einem Team oder von einem System, das Zeichenfolgen abgleicht. Wie dieser Ablauf insgesamt aussieht und welche Dokumente dazugehören, steht im Ratgeber zur Casino-Verifizierung. Hier geht es um eine einzige Zeile daraus.

Der zeitliche Abstand ist das eigentliche Problem. Ein Tippfehler in der ersten Minute kostet einen Klick. Derselbe Tippfehler bei der ersten Auszahlung kostet einen Schriftwechsel, ein Dokument und Wartezeit.

Drei Namen, die deckungsgleich sein müssen

Bei einer Auszahlung stehen drei Angaben zur Debatte, und jede trägt einen Namen.

Der Name im Spielerkonto. Er stammt von dir und ist unter den dreien der einzige, den du selbst geschrieben hast.

Der Name im Ausweisdokument. Er ist die Referenz. Personalausweis oder Reisepass legen fest, wie du amtlich heißt, samt Reihenfolge der Vornamen und samt der Frage, ob ein Namensbestandteil dazugehört oder nicht.

Der Name auf dem Zahlungsmittel. Bankkonto, Karte oder Zahlungsdienst führen ebenfalls einen Inhaber, und auch dieser Name wurde bei der Eröffnung gegen ein Dokument geprüft, nur von einem anderen Haus.

Die Prüfung fragt nicht, ob du ein ehrlicher Mensch bist. Sie fragt, ob diese drei Namen dieselbe Person bezeichnen. Der Grund sitzt genau an der Stelle, an der Geld die Plattform verlässt: Hier wäre der Punkt, an dem jemand über ein fremdes Spielerkonto auf ein eigenes Bankkonto auszahlen ließe. Warum geliehene und geteilte Zugänge deshalb ein eigenes Kapitel sind, steht im Beitrag zum gemeinsam genutzten Spielerkonto.

Daraus folgt auch, warum der Abgleich streng wirkt, obwohl er stumpf ist. Ein System, das Zeichenfolgen vergleicht, kann nicht unterscheiden, ob eine Abweichung von einem verrutschten Finger stammt oder von einem Versuch. Diese Unterscheidung trifft erst ein Mensch, und dafür braucht er etwas in der Hand.

Sechs Konstellationen, sortiert nach Aufwand

Nicht jede Abweichung wiegt gleich. Der Unterschied liegt nicht darin, wie schlimm sie aussieht, sondern darin, wie viel ein Dokument dazu sagen kann.

Der schlichte Tippfehler

Ein vertauschtes Zeichen, ein doppelter Buchstabe, ein fehlender am Ende. Der Ausweis zeigt eindeutig, wie es richtig heißt, und die falsche Fassung ist erkennbar eine verunglückte Variante derselben Zeichenfolge. Das ist der Fall mit der geringsten Reibung: Die Korrektur ist eine Korrektur und sonst nichts, und das Dokument, das sie belegt, reichst du für die Verifizierung ohnehin ein.

Eine Einschränkung gehört dazu. Wenn ein Zeichendreher zufällig einen anderen existierenden Namen ergibt, ist er von außen nicht mehr als Tippfehler zu erkennen. Ob ein Anbieter ihn trotzdem als Schreibfehler behandelt, entscheidet er selbst.

Der abgekürzte Vorname

Im Konto steht die Kurzform, mit der dich alle ansprechen, im Ausweis die lange. Das ist keine Täuschung, aber es sind zwei verschiedene Zeichenfolgen, und der Abgleich sieht nur Zeichenfolgen. Der Ausweis löst den Fall, weil er die amtliche Form zeigt und die Kurzform damit als das erkennbar macht, was sie ist.

Die praktische Frage liegt woanders: Auf welchen Namen läuft dein Zahlungsmittel? Steht dort ebenfalls die Kurzform, hast du zwei Baustellen statt einer, und die zweite liegt nicht beim Casino, sondern bei deiner Bank.

Der fehlende zweite Vorname

Im Ausweis stehen zwei oder drei Vornamen, im Spielerkonto nur der Rufname. Streng genommen ist das unvollständig und nicht falsch, und genau deshalb ist die Behandlung uneinheitlich. Es gibt Prüfungen, die auf ersten Vornamen und Nachnamen abstellen und damit zufrieden sind. Es gibt andere, die die vollständige Namenszeile aus dem Dokument vergleichen, und dann fehlt etwas.

Die Richtung, in die der Fall kippt, hängt am Zahlungsmittel. Trägt die Karte nur den Rufnamen, ist sie der Bezugspunkt für die Auszahlung, während der Ausweis der Bezugspunkt für die Identität bleibt. Ob ein Anbieter die Lücke schließt, indem er den Ausweis akzeptiert, oder indem er eine Ergänzung im Konto verlangt, ist nicht einheitlich geregelt.

Umlaute und Sonderzeichen in Transliteration

Eine Person, mehrere zulässige Schreibweisen: der gedruckte Name mit Umlaut, daneben in der maschinenlesbaren Zone desselben Ausweises die transliterierte Fassung. Beide gehören zum selben Dokument. Nur weiß ein automatischer Abgleich nicht, welche der beiden Fassungen die Gegenstelle gerade führt.

Dazu kommen Buchstaben aus anderen Alphabeten und diakritische Zeichen, die ein System kennt und das nächste nicht. Für dich ist das derselbe Name. Für zwei Systeme, die ihn unterschiedlich speichern, sind es zwei.

Der Doppelname

Hier laufen mehrere Fragen zusammen: Bindestrich oder Leerzeichen, Reihenfolge der beiden Teile, und ob überhaupt beide Teile geführt werden. Ein Doppelname, der im Ausweis mit Bindestrich steht und im Spielerkonto mit Leerzeichen, ist für einen Menschen offensichtlich derselbe und für einen Zeichenvergleich nicht.

Schwerer wiegt der Fall, in dem ein Namensteil fehlt. Wer sich im Alltag nur mit einem der beiden Teile vorstellt und ihn auch so eingetragen hat, hat im Konto nicht eine andere Schreibweise desselben Namens stehen, sondern einen kürzeren Namen.

Die Namensänderung durch Heirat oder Scheidung

Das ist die aufwendigste Konstellation, und der Grund dafür ist sachlich: Hier war die alte Angabe nicht falsch. Sie war zum Zeitpunkt der Anmeldung richtig, und danach hat sich die Wirklichkeit geändert. Es geht also nicht darum, einen Fehler zu berichtigen, sondern darum, zwei Namen als zu derselben Person gehörig zu belegen.

Der neue Ausweis allein leistet das nicht. Er zeigt den neuen Namen und schweigt darüber, dass die Person früher anders hieß. Deshalb kommt in dieser Konstellation ein Dokument dazu, das die Verbindung herstellt, und welches das ist, hängt davon ab, wie die Änderung zustande kam und was der Anbieter akzeptiert. Er benennt es dir, wenn du den Fall schilderst; allgemeine Aufzählungen aus dem Netz helfen an dieser Stelle wenig, weil sie von Haus zu Haus abweichen.

Ein Nebenschauplatz gehört dazu: Ausweis, Bankkonto, Karte und Adressnachweis werden nicht zwangsläufig am selben Tag umgestellt. Trägt dein Ausweis schon den neuen Namen und die Karte noch den alten, entsteht dieselbe Abweichung ein zweites Mal, nur an einer anderen Stelle der Kette.

Umlaute, Bindestriche und Systeme, die sich nicht auf ein Zeichen einigen

Dass ausgerechnet Umlaute und Bindestriche Reibung erzeugen, hat weniger mit Namen zu tun als mit Technik. An einer Auszahlung sind mehrere Systeme beteiligt: die Kontodatenbank des Anbieters, das Werkzeug, das Ausweisdokumente ausliest, die Schnittstelle zum Zahlungsdienstleister und dessen eigene Datenhaltung. Diese Systeme stammen von verschiedenen Herstellern, aus verschiedenen Jahren und aus verschiedenen Ländern.

Sobald eine dieser Stationen nur einen eingeschränkten Zeichenvorrat führt, muss sie ersetzen, was sie nicht kennt. Ein Umlaut wird zum Grundbuchstaben, zur zweibuchstabigen Ersatzform oder zu einem Platzhalter. Ein Bindestrich verschwindet oder wird zum Leerzeichen. Ein Apostroph fällt weg. Jede dieser Umsetzungen ist für sich genommen vernünftig. Zusammen ergeben sie mehrere legitime Schreibweisen desselben Namens, die alle irgendwo gespeichert liegen.

Der Abgleich am Ende der Kette vergleicht dann nicht Personen, sondern Zeichenfolgen aus zwei Systemen, die unterschiedlich umgesetzt haben. Daraus entsteht der ärgerlichste Typ von Abweichung: einer, bei dem niemand einen Fehler gemacht hat und der trotzdem geklärt werden muss.

Für dich folgt daraus ein einfacher Grundsatz. Trage die Fassung ein, die auf dem gedruckten Ausweis steht, mit Umlaut, mit Bindestrich, so gesetzt wie dort. Das ist die Fassung, gegen die geprüft wird. Und wenn ein Formular ein Zeichen nicht annimmt, ist das ein Vorgang, den man sich notiert: Dann hat der Anbieter eine andere Schreibweise gespeichert, als dein Dokument zeigt, und diese Abweichung stammt aus seinem Formular.

Korrektur oder Kontoübertragung: die Trennlinie, an der alles hängt

Wer eine Namensänderung anfragt, kann eine Antwort bekommen, die härter klingt als erwartet. Der Grund ist, dass hinter derselben Bitte zwei völlig verschiedene Vorgänge stecken können.

Eine Korrektur berichtigt eine Angabe über dieselbe Person. Der Kontoinhaber bleibt, wer er war; es ändert sich nur, wie er richtig geschrieben wird. Dasselbe gilt für die Namensänderung nach Heirat oder Scheidung: Auch dort bleibt die Person dieselbe, die Angabe war nur nicht mehr aktuell.

Eine Kontoübertragung setzt eine andere Person an die Stelle der bisherigen. Das ist kein Verwaltungsschritt, sondern ein Wechsel der Vertragspartei. Ein Spielerkonto ist an eine geprüfte Identität, an das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro und an das Sperrsystem OASIS gebunden. Damit steht bei einer Übertragung nicht die Frage im Raum, wie eine Angabe richtig geschrieben wird, sondern ob die Identität hinter einem Konto überhaupt austauschbar sein kann. Das ist eine Frage an die Bedingungen des Anbieters und im Zweifel an fachliche Beratung, nicht an ein Support-Formular. Wer eine Namensänderung anfragt, die in Wahrheit eine andere Person meint, fragt nach einer Übertragung, ob das Wort fällt oder nicht.

 KorrekturKontoübertragung
Was sich ändertSchreibweise oder Aktualität derselben IdentitätDie Person hinter dem Konto
BezugspunktEin Dokument, das die richtige Fassung zeigtEine Identität, die für dieses Konto nie geprüft wurde
Nachweis möglichJa, über Ausweis und bei Namensänderung ein zusätzliches DokumentNein, durch Dokumente nicht lösbar
Einordnung beim AnbieterVorgang an den StammdatenFrage nach dem Vertragspartner
Bindung an Limit und SperrsystemBleibt unverändert bestehenMüsste neu aufgesetzt werden

Diese Trennlinie erklärt auch, warum eine unglücklich formulierte Anfrage Ärger macht. „Bitte ändern Sie den Namen im Konto auf Anna Berger“ liest sich anders als „Im Konto steht Ana Berger, richtig ist Anna Berger, siehe Ausweis im Anhang“. Der erste Satz beschreibt einen Wunsch, der zweite eine Korrektur mit Beleg. Beide Namen sind hier konstruiert; es geht ausschließlich um die Form der Anfrage.

Die Adresse folgt derselben Regel, nur mit Verzögerung

Was für den Namen gilt, gilt für die Adresse, und zwar aus demselben Grund: Auch sie steht im Konto, auch sie steht in einem Dokument, und auch sie wird erst dann verglichen, wenn es um Geld geht.

Der Unterschied liegt im Auslöser. Ein Name wird bei der Anmeldung falsch eingetragen und bleibt falsch, bis jemand ihn ändert. Eine Adresse wird richtig eingetragen und wird später falsch, ohne dass jemand etwas tut. Ein Umzug ist kein Fehler, aber er erzeugt dieselbe Lücke zwischen Konto und Nachweis, nur zeitversetzt.

Deshalb ist die Aktualisierung nach einem Umzug kein Formalismus, sondern die Gelegenheit, die Lücke zu schließen, bevor sie an einer Auszahlung sichtbar wird. Besonders unübersichtlich wird das beim Umzug ins Ausland, weil dort nicht nur die Anschrift wechselt, sondern auch die Frage aufkommt, welche Lizenz und welche Regeln für dein Konto künftig gelten. Das haben wir im Beitrag zum Casino-Konto beim Umzug ins Ausland auseinandergenommen und wiederholen es hier nicht.

Eine Korrektur so anmelden, dass ein Durchgang reicht

Wie aufwendig eine Korrektur wird, hängt weniger am Anbieter als daran, wie die Anfrage aussieht, die bei ihm ankommt. Eine Nachricht, die den Fall vollständig beschreibt und den Beleg mitbringt, ist ein Vorgang. Eine Nachricht, die nur einen Wunsch äußert, wird zu einer Rückfrage, einer Antwort und einer weiteren Rückfrage.

Vor der ersten Auszahlung, nicht danach

Der wichtigste Punkt ist der Zeitpunkt. Eine Korrektur, die eingeht, während kein Auszahlungsantrag offen ist, ist ein Vorgang an den Stammdaten und sonst nichts. Dieselbe Korrektur, die eingeht, während eine Auszahlung in der Prüfung liegt, trifft auf einen laufenden Fall und wird Teil davon. Aus einem Buchstaben wird dann eine Rückfrage in einem Vorgang, in dem es bereits um einen Betrag geht. Wie ein solcher Antrag trotz abgeschlossener Identitätsprüfung liegen bleiben kann, beschreibt der Beitrag zur blockierten Auszahlung trotz Verifizierung.

Praktisch heißt das: Der Moment, den Namen zu prüfen, ist der Tag nach der Anmeldung. Ausweis danebenlegen, das Kontoprofil öffnen, Zeichen für Zeichen vergleichen, und danach dasselbe mit dem Zahlungsmittel, von dem eingezahlt wird.

Was in die Anfrage gehört

Drei Angaben tragen den Fall: was aktuell im Konto steht, was richtig ist, und woraus sich das ergibt. Alle drei in einer Nachricht, das Dokument im Anhang oder über den Upload-Weg, den der Anbieter dafür vorsieht.

Nützlich ist außerdem, den Charakter des Vorgangs zu benennen. Ein Satz, der klarstellt, dass es um die Schreibweise derselben Person geht und nicht um einen Wechsel des Kontoinhabers, nimmt der Anfrage die Zweideutigkeit, die sonst eine Rückfrage auslöst. Bei einer Namensänderung nach Heirat oder Scheidung gehört derselbe Satz hinein, ergänzt um den Hinweis, dass eine amtliche Änderung vorliegt und um welche Art es sich handelt.

Was nicht hineingehört, sind Beteuerungen. Ein Prüfteam bewertet Dokumente, keine Erklärungen über die eigene Ehrlichkeit. Ein Absatz darüber, dass man nichts Unrechtes vorhat, verlängert die Nachricht und verändert das Ergebnis nicht.

Was du für dich festhältst

Datum der Anfrage, ihren Wortlaut, das eingereichte Dokument und die Antwort. Geht der Vorgang glatt durch, brauchst du nichts davon. Geht er es nicht, ist der Unterschied zwischen „ich habe das gemeldet“ und einem nachweisbaren Vorgang genau das, worauf es ankommt.

Und eine Reihenfolge lohnt sich: erst die Stammdaten in Ordnung bringen, dann die Verifizierung abschließen, dann die erste Auszahlung anstoßen. Wer die Reihenfolge umdreht, arbeitet drei Vorgänge gleichzeitig ab, die einander blockieren.

Die Prüfung gilt nicht dir, sie gilt der Tür

Wer wegen einer harmlosen Abweichung ein Dokument nachreichen soll, empfindet das leicht als Verdächtigung. Das ist verständlich und trifft die Sache nicht. Der Abgleich läuft für alle gleich und fragt nicht nach Absicht. Er sichert die einzige Stelle, an der Geld ein Spielerkonto in Richtung einer anderen Person verlassen kann.

Anders gesagt: Dieselbe Prüfung, die dich wegen eines Buchstabens aufhält, ist der Grund, warum niemand mit einem geliehenen Zugang über dein Konto auszahlen lassen kann. Sie funktioniert wie ein Türschloss, und ein Türschloss unterscheidet nicht zwischen Bewohner und Einbrecher, sondern zwischen passendem und unpassendem Schlüssel. In welchen Zusammenhang solche Kontrollen gehören und was daneben noch geprüft wird, ordnet der Beitrag zur Risikoprüfung im Online-Casino ein.

Für den Umgang folgt daraus etwas Unspektakuläres. Eine Abweichung ist ein Sachverhalt und kein Vorwurf, und sie wird behandelt wie ein Sachverhalt: benennen, belegen, abschließen. Wer stattdessen argumentiert, verschiebt den Vorgang von der Dokumentenprüfung in eine Diskussion, in der niemand etwas entscheiden kann.

Offen bleibt, was von außen offen bleiben muss. Welche Abweichung ein einzelner Anbieter ohne Nachfrage durchgehen lässt, welches Dokument er bei einer Namensänderung sehen will und ob er eine Korrektur vor oder nach der Verifizierung bearbeitet, steht in seinen Bedingungen und in seiner internen Praxis, nicht in einem Ratgeber. Was in deiner Hand liegt, ist die Zeile im Profil. Sie ist in einer Minute geprüft, und sie ist der einzige Teil dieser ganzen Kette, den du selbst geschrieben hast.

Offene Fragen zu Schreibweise, Nachweis und Kontoübertragung

Kann ich den Namen in meinem Spielerkonto selbst ändern?

Bei einem Konto, dessen Stammdaten an die Identitätsprüfung gebunden sind, ist das Namensfeld nach dem Anlegen gesperrt. Änderungen laufen dann über den Support und über einen Nachweis. Ob dein Anbieter es so handhabt, siehst du daran, ob sich das Feld im Profil überhaupt anfassen lässt. Angaben ohne Bezug zur Identität, etwa die Telefonnummer, sind davon getrennt zu betrachten.

Ist ein Tippfehler im Nachnamen ein Problem, wenn Geburtsdatum und Adresse stimmen?

Er ist eine Abweichung, und Abweichungen werden beim Abgleich vor der Auszahlung sichtbar. Ein Zeichendreher, der neben dem Ausweis eindeutig als verunglückte Schreibweise desselben Namens zu erkennen ist, gehört zu den Fällen, die sich mit genau dem Dokument klären lassen, das du für die Verifizierung ohnehin einreichst. Von selbst erledigt er sich trotzdem nicht: Melden musst du ihn, und zwar besser, solange kein Auszahlungsantrag offen ist.

Im Ausweis steht ein Umlaut, im Konto habe ich die Ersatzschreibweise eingetragen. Muss ich das melden?

Ja, und der Aufwand dafür ist gering, solange keine Auszahlung in der Prüfung liegt. Beide Schreibweisen gehören sachlich zusammen, aber ein automatischer Abgleich vergleicht Zeichenfolgen und keine Bedeutungen. Trage die Fassung ein, die auf dem gedruckten Ausweis steht. Wenn ein Formular den Umlaut nicht annimmt, halte fest, dass die Ersatzschreibweise vom Formular des Anbieters stammt und nicht von dir.

Im Ausweis stehen zwei Vornamen, im Konto steht nur mein Rufname. Reicht das?

Das ist nicht einheitlich geregelt. Es gibt Prüfungen, die auf ersten Vornamen und Nachnamen abstellen, und es gibt solche, die die vollständige Namenszeile aus dem Dokument vergleichen. Welche Variante bei deinem Anbieter läuft, siehst du von außen nicht. Wenn du es vorher klären willst, ist eine kurze Frage an den Support, ob der zweite Vorname im Konto stehen soll, deutlich billiger als dieselbe Frage mitten in einem Auszahlungsvorgang.

Ich habe geheiratet und heiße jetzt anders. Was gehört zu so einer Meldung?

Der neue Ausweis zeigt den neuen Namen, aber nicht, dass du vorher anders hießt. Deshalb braucht diese Konstellation zusätzlich einen Nachweis, der beide Namen verbindet. Welches Dokument der Anbieter dafür akzeptiert, benennt er dir, wenn du den Fall schilderst; allgemeine Listen aus dem Netz helfen wenig, weil das von Haus zu Haus abweicht. Denk außerdem daran, dass Ausweis, Bankkonto und Karte nicht zwangsläufig am selben Tag umgestellt sind, sonst wandert die Abweichung nur an eine andere Stelle.

Kann ich mein Konto auf eine andere Person übertragen, wenn der Name ohnehin geändert werden muss?

Das sind zwei verschiedene Vorgänge. Eine Korrektur betrifft die Schreibweise oder die Aktualität derselben Person, eine Übertragung setzt eine andere Person an die Stelle der bisherigen. Ein Spielerkonto ist an eine geprüfte Identität, an das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro und an das Sperrsystem OASIS gebunden; ob die Identität hinter einem Konto überhaupt austauschbar sein kann, ist deshalb keine Frage der Schreibweise, sondern eine an die Bedingungen des Anbieters. Eine Anfrage, die wie eine Korrektur klingt, aber eine andere Person meint, wird als das behandelt, was sie ist.

Warum sitzt der genaue Namensabgleich bei der Auszahlung und nicht bei der Einzahlung?

Weil eingehendes Geld eine andere Frage stellt als ausgehendes. Bei der Einzahlung kommt ein Betrag von einem Zahlungsmittel, das der Zahlende selbst bedient hat. Bei der Auszahlung verlässt Geld die Plattform in Richtung eines Empfängers, und an dieser Stelle muss feststehen, dass der Empfänger der Kontoinhaber ist. Deshalb sitzt der Abgleich, bei dem alle drei Namen zusammenkommen, am Ausgang. Die Identitätsprüfung selbst liegt davor.

Gilt für die Adresse dasselbe wie für den Namen?

Die Logik ist dieselbe, der Auslöser ist ein anderer. Ein Name wird bei der Anmeldung falsch eingetragen, eine Adresse wird durch einen Umzug falsch, ohne dass jemand einen Fehler gemacht hätte. Sichtbar wird beides an derselben Stelle, nämlich beim Abgleich vor der Auszahlung. Die Anschrift nach einem Umzug zu aktualisieren, ist deshalb kein Formalismus, sondern die Gelegenheit, die Lücke zu schließen, bevor sie an einem Auszahlungsantrag auftaucht.